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Wie sanft die Sterne ruh´n am Himmelszelt,
wie sanft der Abend geht zu Ende,
so ruhen sanft und schön auch deine Hände,
wenn keiner sie mehr schützend hält.

Noch musst du nicht an jene Quelle,
wo still nur sitzt ein alter Greis.
Im ew´gen klaren kalten Eis,
den letzten Gruß er dir gibt an dieser Stelle.

Wenn eine leichte Brise dich berührt,
wenn all deine Sinne die Liebe hat verführt,
kannst du sie sehen diese Glut.

In deinen Augen lebt das Leben,
in deinem Gang liegt schon der Segen,
der einst hervorbrachte die Sinnesflut.

(Ein Sonett aus dem Jahr 2008)

(Gedicht: (c)Nicole Kneisz)

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