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Traurig, ohne Widerhall,
sang einst eine Nachtigall,
so schön wie ihr Gefieder,
so schön auch ihre Lieder.

Besang die Mutter der Natur,
mit einem schönen Liebesschwur,
so dringlich und versessen,
den Winter zu vergessen.

Der Winter sei ein übler Narr,
der auf die Kälte nur beharr,
weil er der schönen Sonne,
nicht gönnt die warme Wonne.

Die Wonne die der Frühling bringt,
indem ihr schönes Lied erklingt,
von frühlinghaften Zeiten
und endlos schönen Weiten.

Wo Bäume, hoch in dem Geäst,
ein Blütenmeer, ein Farbenfest,
mit Blättern sich bekleiden,
da möcht´die kleine Nachtigall,
ein Leben lang verbleiben.

Blattgeflüster

(Gedicht und Fotografie (c) Nicole Kneisz)
(Aufnahme: Istanbul, Silvester 2012)

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