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Ohne Wenn und ohne Aber
leg´ ich die Sorgen vor mir ab.
Kann nicht tragen, was ich täglich
an Last mit mir zu schleppen hab.
Ich werf´ das Bündel meiner Ängste
auf den Boden und seh‘ zu,
wie die Dinge sich verwachsen
und die Stille nimmt noch zu.
Ich verriegle alle Türen,
ich steh‘ reglos vor dem Tor.
Auf den Mauern schlängeln Ranken
sich zum Himmel hoch empor.
Dunkle Wolken ziehen weiter
und ein Lichtblick ist zu seh´n.
Nun kann das Leben ohne Klagen,
ohne Trübsal, weitergehen.

Verschlossen

Gedicht & Fotografie (c) Nicole Steinhofer

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