Gedankenkreis

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Licht und Schatten,
hell und dunkel,
abwechselnd und miteinand´,
zwei Gesichter gehen täglich
ganz vergnüglich Hand in Hand.

Auf und nieder,
immer wieder,
träumen und nach vorne seh´n,
zwei Gedanken, immer wieder,
langsam sich im Kreise drehen.

Wie zwei Enten,
auf dem Wasser,
dreh´n  Gedanken sich im Kreis,
heute bleiben, morgen wandern,
viele Seiten sind noch weiß.

(Gedicht und Fotografie (c)Nicole Kneisz)

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Blickfang

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Wache Augen
Sehen im Finstern,
Sehen im Dunkeln
in der Nacht,
was der Mensch
mit seinen Taten,
seinem Handeln
hat vollbracht.

Blicken tief
in unsere Seelen,
auf unser Leben,
jeden Tag,
wie kein Mensch
auf dieser Erde,
es zu sehen
je vermag.

(Gedicht und Fotografie (c)Nicole Kneisz)

Lichtblick

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Stark und kraftvoll,
rot und strahlend,
helles Licht,
das glänzend fällt.

Froh und sinnlich,
lieblich, leuchtend,
wie die Blumen
auf dem Feld.

Tanzt die Hoffnung
mit der Liebe,
tanzt die Hoffnung
mit dem Glück,
so tanzt die Zukunft
mit dem Leben,
ein kleiner Lichtblick,
Stück für Stück.

(Gedicht und Fotografie (c)Nicole Kneisz)

Gedankenschlaf

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Schlaflos liegst du auf dem Bette,
traumhaft war die ganze Nacht,
doch ganz still und voller Kummer,
bist du angstvoll aufgewacht.

Zittrig schaust du, blickst ins Leere,
auf dem Kissen, keine Spur,
von den Träumen deiner Nächte,
bleibt die Stille immer nur.

Und so schließt du deine Augen,
zwingst dich selbst doch zu verstehen,
dass die Ängste, die dich jagen,
dann im Morgengrauen vergehen.

(Gedicht und Fotografie (c) Nicole Kneisz)

Lichtertanz

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Klare Luft zieht feine Kreise,
auf dem Wasser tanzt das Licht,
das hoch oben, von den Wolken,
sanft das Himmelszelt durchbricht.

Sag wo bist du, fernes Wesen,
aus den Tiefen dieser Welt,
versteckst dein Antlitz vor uns Menschen,
damit der Mythos sich erhält.

(Gedicht und Fotorafie (c)Nicole Kneisz)
(Inspiration: Loch Ness, Schottland Urlaub 2012)

Lebensgeschichte

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eschichte, schreibt das Leben,
nur in Büchern, auf Papier.
Doch das Leben, zeigt die Dichte
des Gelebten, jetzt und hier.

So lass uns leben, in den Tagen,
die einst zeigten, wer wir sind,
so lass uns leben, in der Hoffnung,
wie ein neugeborenes Kind.

Voller Träume, ohne Trauer,
voller Liebe, mit viel Kraft,
so schreibt das Leben, die Geschichte,
die uns leitet und erschafft.

(Gedicht: (c)Nicole Kneisz)
(…geschrieben für eine Verwandte im Herzen, Juli 2012)

Zeitenwende

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Wie langsam doch
die Zeit vergeht,
so langsam
bis zur Stunde.
Die Uhr gleich schlägt,
der Zeiger dreht,
mal wieder
seine Runde.

So dreht die Welt,
sich still im Kreis,
versammelt ihre
Taten.
Und irgendwann,
da denkt man sich,
man hätt nicht sollen
warten.

Nicht warten,
bis der Zeiger dreht,
nicht warten,
auf das Ende.
Denn Warten,
bis die Zeit vergeht,
bringt keine
Schicksalswende.

(Fotografie und Gedicht: (c)Nicole Kneisz)

Märchenliebe

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Mein Liebchen,
wo bist du…
Mein Liebchen,
oh weh…

Mein Liebchen,
du fehlst mir…
Mein Liebchen,
ich fleh…

Ich seh deine Träume,
in der Ferne ein Schloss.
Meine Liebe auf Ewig,
eine Rose im Schoß.

Warum bist du verloren,
für das Leben und die Welt,
deine Augen, dein Lachen,
nichts das dich mehr hält.

Doch ich muss es und lass dich
in Frieden nun ruh´n,
leg dich nieder, in meine Arme,
mehr kann Liebe nicht tun.

(Fotografien und Gedicht (c)Nicole Kneisz)
(Inspiration: Disneyland Paris 2012)

Gedankenreich

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Ich spür das Wasser, seh sie treiben,
einzelne Blätter, auf dem Teich.
Grüne Wiesen, viele Länder,
sind versammelt, hier im Reich.
Hier im Reich, der vielen Stimmen,
in meinen Gedanken, meinem Kopf:
Lassen mich träumen, mich vergessen,
von den Zehen hin zum Schopf.

(Fotografie (c)Stephan Steinhofer, Bearbeitung: Nicole Kneisz)
(Gedicht (c)Nicole Kneisz)

Schlüsselliebe

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Ich schließ es ein in eine Welt,
wo Liebe wächst auf Bäumen.
Ich schließ mich ein in eine Welt,
voll Herzensträumen.

Ich schließ dich ein in eine Welt,
wo Schlüssel einen leiten.
Ich schließ uns ein in eine Welt,
voll Märchenseiten.

(Paris 2012)
(Gedicht und Fotografie: (c)Nicole Kneisz)

~ Vogelfrei ~

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Sonnenglanz und Vogelstimmen,
Blütenzauber, Frühlingsduft.
Ach wär´s schön, könnt ich nur schweben,
hoch erhoben in der Luft.

Wie ein Vogel, frei und glücklich,
gleit ich dann durch meine Welt.
Spür den Wind in meinen Schwingen,
der mich trägt und sorgsam hält.

Wie ein Tanz aus tausend Federn,
ohne Hast und mit viel Ruh –
so fliegen Vögel, durch das Leben,
und der Mensch sieht ihnen zu.

~Vogelfrei~

(Foto (c)Stephan Steinhofer)
(Gedicht (c) Nicole Kneisz)

Sinnesflut

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Wie sanft die Sterne ruh´n am Himmelszelt,
wie sanft der Abend geht zu Ende,
so ruhen sanft und schön auch deine Hände,
wenn keiner sie mehr schützend hält.

Noch musst du nicht an jene Quelle,
wo still nur sitzt ein alter Greis.
Im ew´gen klaren kalten Eis,
den letzten Gruß er dir gibt an dieser Stelle.

Wenn eine leichte Brise dich berührt,
wenn all deine Sinne die Liebe hat verführt,
kannst du sie sehen diese Glut.

In deinen Augen lebt das Leben,
in deinem Gang liegt schon der Segen,
der einst hervorbrachte die Sinnesflut.

(Ein Sonett aus dem Jahr 2008)

(Gedicht: (c)Nicole Kneisz)